Immobilienfinanzierung nach der WIKR

WIKR soll den Preisanstieg der Immobilien bremsen

In den letzten Jahren sind in den deutschen Großstädten die Immobilienpreise um mehr als 45 % angestiegen.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, wurde von der EU die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) am 4. 2.1994 beschlossen und die Mitgliedstaaten wurden dazu verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren dies in die nationale Gesetzgebung mit aufzunehmen. Dies ist zwischenzeitlich auch in Deutschland erfolgt - Immobilienfinanzierung.

Haftung der Banken senken die Risikobereitschaft

Durch diese Richtlinie werden die Banken mit in die Haftung genommen, wenn nicht ausreichend über die Risiken des Immobilienerwerbs aufgeklärt wurde. Weiterhin muss aufgrund dieser Richtlinie gewährleistet sein, dass über die gesamte Laufzeit es wahrscheinlich ist, dass der Kreditnehmer den Kredit zurückzahlen kann - Umschuldungskredit

Dadurch werden die Banken bei der Kreditvergabe wesentlich vorsichtiger und drängen darauf, dass der Kunde, wenn er voll berufstätig ist, u. a. eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, bei der die Ausschüttung dann so hoch ist, das der Kreditnehmer im Berufsunfähigkeitsfall trotzdem die Kredite bedienen kann.

Kredit abgelehnt

Auch werden die Anforderungen der Banken an die Zusage eines Kredites steigen und die Banken werden zusätzlich vom Kreditnehmer eine höhere monatliche Tilgungsrate verlangen. Dadurch wird rein rechnerisch die Haushaltsrechnung der Kunden enger und die Hausbank, die bisher alles finanziert hat, lehnt die Fortsetzung der Finanzierung auf einmal ab. Wem das wiederfährt, ist gezwungen, sich sofort nach einer anderen Bank umzusehen, und den fälligen Kredit ablösen, sonst droht die Versteigerung der Immobilie. Gute Chancen für eine Umschuldung bietet der Umschuldungsprofi mit Lösungen für jeden Problemfall. 

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